LH-Stv. Gabi Burgstaller

Pinzgauer Bezirksjugendgespräch


Allgemeine politische Situation
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Zuerst müssen wir erstmals die legalen Drogen wie Alkohol in den Griff bekommen, bevor wir über die Freigabe von Cannabis reden. Die Wirte, die sich nicht an das Ausschankverbot an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren halten, sollen strenger bestraft werden. Und ich bin für eine Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten, denn ich halte es für sinnvoll eine neue Kultur mit Suchtmitteln einzuführen: Die Szene macht süchtig, die Anbieterei, die Geschäftemacherei – das ist das Gefährliche.

Unter den jetzigen Bedingungen bin ich aber gegen eine Legalisierung von so genannten weichen Drogen. Unsere Gesellschaft ist jedenfalls weit davon entfernt, diesen Konsum zu akzeptieren.

Im drohenden Irakkrieg kann man wohl sagen, dass der Diktator noch nicht alleine der Grund für einen Krieg sein kann. Hier wird mit ungleichen Massen gemessen, wenn man derzeit auch an Nordkorea denkt. Die Sicherheit soll meiner Meinung immer noch die UNO machen und nicht die USA.

Um unser Land zu verteidigen, sind andere Mittel als Abfangjäger möglich, die Position der SPÖ dazu kennt Ihr hinlänglich.

Zum Thema Wählen ab 16 ist zu sagen: Wenn Ihr gut informiert seid, spricht nichts dagegen, zur Wahl zu gehen. Und auch nicht jeder Erwachsene, der wählt, kennt sich wirklich aus. Ich bin dafür, dass man ab 16 Jahren auf Gemeindeebene wählen kann.


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Kontakt: Rainer Schramayr, Akzente Pinzgau 2003